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Unsere Sau mit Ferkeln

Unsere erste Sau ferkelt

Am 20. Mai ferkelte endlich unsere große Angler-Sattel Sau "Maxi". Jetzt laufen elf buntgemischte Ferkel bei der Sau und trauen sich langsam auch schon aus ihrer Hütte und erkunden lebhaft ihre Umgebung.

Unsere Stele wird aufgestellt

Unser Kunstwerk, frisch aufgestellt

Am 3. Juni kam endlich unser Kunstwerk an, das wir schon im Herbst gekauft hatten. Wir haben noch eben ein stabiles Fundament gebaut und dann die über 1 t schwere Sandsteinstele darauf verankert. Schon jetzt ging von ihr der Impuls aus, es vielleicht auch selbst einmal mit Steinbildhauerarbeiten zu versuchen....

Unsere Schwedenfahrt 2010

Am 14.06. starten wir morgens um 0500 Uhr zu unserer jährlichen Schwedenfahrt. In diesem Jahr reisen wir mit 26 Bewohnern und 8 Betreuern. Wir werden hier täglich über unsere Erlebnisse berichten.

14.06.2010 Pünktlich um 8 Minuten nach 5 Uhr starten wir von Syke mit 4 Bussen und 2 PKW Richtung Travemünde. Das Wetter verspricht gut zu werden und trotz der vielen Baustellen auf der A1 kommen wir zügig voran und sind rechtzeitig an der Fähre. Trotz der Hochsaison ist Schiff relativ leer und wir können unseren "Stammplatz" gegenüber dem Laden als Sammelpunkt belegen. Rasch ist eine größere Menge Taschengeld ausgezahlt und wird zügig im nahen Laden umgesetzt. Zufrieden und mit genügend Proviant versorgt, genießen alle die Überfahrt.

Beim Sonnen an Deck An unseren Sammelplatz

15.06.2010 Heute haben wir erstmal lange ausgeschlafen und uns Brötchen organisiert und für die nächsten Tage bestellt. Das Wetter war erst wunderbar und wir konnten schon eine schöne kleine Wanderung machen. Gerade, als wir zurückkamen, gab es ein starkes Gewitter mit einem heftigen Regenschauer. Das war genau das richtige Timing! Jetzt kochen wir gerade Milchreis und wollen gleich nach Karlshamn fahren (wenn der Regen nachlässt)

Beim Sonnen an Deck An unseren Sammelplatz

Nachmittags waren wir noch in Karlshamn, haben im Secondhand Laden Geld ausgegeben und Lakritzeis gegessen. Nach dem Abendbrot gabs wurde das Wetter wieder besser und wir konnten noch etwas Kanufahren und Noras Walkinggruppe drehte auch noch eine kurze Trainingsrunde.

16.06.2010 André hatte über Nacht sein Angelgeschirr ausgelegt und hatte tatsächlich am Morgen einen Fisch gefangen: ein toller Hecht! Aber doch noch zu klein zum Essen und so durfte er noch weiterleben.

Ein toller Hecht
Beim Picknick Unser Schärendampfer

Gleich morgens fuhren wir ohne Frühstück auf die Schärenfahrt. Die Brötchen und den Aufschnitt nahmen wir mit und machten dann bei schönstem Wetter ein Picknick auf der Insel Tjärö. Nach einer Rundwanderung über die Insel fuhren wir am frühen Nachmittag zurück nach Karlshamn und nach einigen Einkäufen für die Spaghetti gings zurück zu den Hütten, Essen machen gegen den Hunger nach einem langen Tag auf See.

Beim Kanufahren Unsere Walkinggruppe

Abends sind wir noch mit einigen Bewohneren Kanu gefahren und Nora drehte noch eine Trainingsrunde mit ihrer Walkinggruppe.

André mit dem großen Hecht Kleine Kathrin mit großem Hecht

Abends kam dann der große Augenblick: Günther und André fuhren noch mal mit dem Kanu raus und versuchten ihr Angelglück. Schon nach kurzer Zeit hatte André einen großen Hecht an der Angel. Nach 20 Minuten hatte er ihn aus dem Wasser und Günther filetierte ihn fachgerecht. Der Hecht war 90 cm lang und wog 4,5kg.

17.06.2010 Heute sollte das Wetter noch einmal so richtig gut werden und deshalbbeschlossen wir, heute unsere große Wanderung um den See zu machen. Das Wetter war auch wirklich sehr sonnig und heiß, aber es kamen doch fast alle mit und bewältigten auch die mehrstündige Wanderung gut. Natürlich gab es auch einige Pausen und Fitnesseinlagen, am Ende waren aber alle zufrieden, dies Tour bewältigt zu haben.

Beim Picknick Bei der Fitness

18.06.2010 Heute waren wir in Karlshamn zum Einkaufen. Das Wetter war ziemlich grau und kühl. Danach sahen wir dann das Fußballspiel Deutschland-Serbien. Elmar ging danach in seine Hütte, um ein bißchen zu weinen, die anderen bereiteten schon mal das Mittagessen vor. Es gab Chili con carne aus der alten Spaghettisauce, die Sven kunstvoll aus zwei riesigen Dosen Tomatenmark hergestellt hatte und die daher etwas üppiger geworden war als geplant. Da das Wetter nun doch wieder besser geworden war, konnten wir noch etwas Kanu fahren und auch die Walkinggruppe drehte noch eine Trainingsrunde.

19.06.2010 Heute sollte das Wetter ja nicht so toll werden und daher wollten wir in den Elchpark fahren und eine Glasbläserei ansehen. Die Papierfabrik in Lessebo hatte heute am Samstag leider geschlossen, daher fuhren wir gleich in den Elchpark weiter. Es gab auch einige Elche zu sehen, außerdem Ziegen, Hängebauchschweine und Hühner. Anschließend grillten wir natürlich Elchwürste und Elchburger und machten ein ausgiebiges Picknick. Wer noch Geld hatte, gab es jetzt noch im Laden aus. Dann fing es auch tatsächlich an zu regnen und wir fuhren nach Kosta in die Glasbläserei. Hier sahen wir, wie aus Glas kunstvolle Vasen und Krüge gemacht wurden und besuchten eine kleine Ausstellung mit farbigen und leuchtenden Glasskulpturen. Während der ganzen Rückfahrt regnete es zum Teil heftigst, aber als wir wieder "zu Hause" waren, war es wieder sonnig und warm. Wieder mal ein super Timing!

Ein Elch Beim Grillen von Würstchen und Burgern
In der Glasbläserei Glasskulpturen

20.06.2010 Heute war das Wetter doch noch einmal ganz gut. Wir fingen schon langsam an, die Hütten sauber zu machen. Einige fuhren noch zum Einkaufen nach Karlshamn, andere machten noch einmal eine lange Kanutour ans andere Ende des Sees und weiter in die nächste Seen. Das war noch einmal eine Herausforderung.

Wir haben dann schon allerhand Sachen zusammengepackt und viel Käse geschnitten für die morgige Brötchenorgie. Abends saßen wir noch am Lagerfeuer und machten einen Rückblick über die vergangene Woche.

Am Lagerfeuer Beim Kanufahren

24.06.2010 Nach einem langen anstrengenden Tag kamen wir am Dienstag, dem 22.06 gegen 0500 Uhr wohlbehalten in Syke an. Es war eine lange und beschwerliche Rückfahrt, aber der Abschluß einer sehr schönen Schwedenfahrt, zu deren Gelingen Bewohner und Betreuer gleichermaßen beigetragen haben. Allen an dieser Stelle noch einen herzlichen Dank für ihren engagierten Einsatz.

Unsere Schwedengruppe

Alle unsere Sauen haben nun geferkelt

Jetzt ist es endlich soweit. Die letzte unserer drei Bentheimer Sauen hat geferkelt. Leider haben es uns alle drei Bentheimer nicht so leicht gemacht wie die Angler-Sattelsau. Sie haben ja alle das erstemal geferkelt und wußten nicht so recht, wie ihnen geschah. Jedenfalls wollten sie zunächst nichts von ihren Ferkeln wissen und haben nach ihnen gebissen und sie nicht trinken lassen. Nur der beharrlichen Fürsorge von Marcus und Nicole, die sich halbe Nächte um die Ohren geschlagen haben, ist es zu verdanken, daß fast alle Ferkel wohlauf sind.

Damit haben wir wohl für dieses Jahr erst einmal genug Ferkel!

An der Milchbar Kleine Ruhepause

Einladung von Familie Vu

Essen bei Familie Vu

30.08.2010 Am Montagmorgen gab es in unserer Küche ein ungewöhnliches Bild der Ruhe. Zum erstenmal seit Bestehen der Einrichtung blieb die Küche kalt. Der Grund dafür war hocherfreulich: Familie Vu aus dem Asienrestaurant Bao Chau hatte unser gesamtes Haus (Bewohner und Mitarbeiter) zu einem fürstlichen Mittagessen eingeladen. Für einige unserer Bewohner war es eine ungewöhnliche Premiere, für alle aber ein köstliches Erlebnis: Das Buffet war prall gefüllt mit asiatischen Variationen, die allen lecker schmeckten. Alle aßen mit großem Engagement und Familie Vu sorgte unermüdlich für wohlschmeckenden Nachschub.

Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank von allen für diese großzügige Geste!

Ausschnitt aus dem Buffet

Ausflug mit der Moorbahn

Das Ströhener Moor
Abfahrt mit der Moorbahn Ankunft im Moor

02.09.2010 Heute haben wir mit der ganzen Einrichtung einen Ausflug ins Moor gemacht. Fast alle Bewohner und viele Mitarbeiter waren dabei. Für viele Bewohner war es ein großes Wagnis und sehr aufregend. Moor? Das ist doch gefährlich! Wir hatten allerhand zu tun, bis die verschiedenen Ängste ausgeräumt oder doch zumindest auf ein erträgliches Maß reduziert waren. Schließlich saßen doch fast alle im Bus und die Fahrt konnte beginnen. Es regnete unterwegs noch heftig, aber als wir in Ströhen ankamen, war bestes Sonnenwetter. Die Moorbahn wartete schon auf uns und als wir alle eingestiegen waren und die Moorbahn bis fast auf den letzten Platz bestzt war, zuckelten wir in gemütlichem Tempo los. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir den Endhaltepunkt im Moor. Schnell wurden die Vorräte ausgepackt und erst einmal ein kräftiger Imbiss genommen. Ja, so eine Zugfahrt strengt doch an! Dann ging es frisch gestärkt auf den Rundweg durchs Moor. Da konnten wir viel lerne über die verschiedenen Tiere und Pflanzen des Moores, über Torfabbau und Schäferei. Eine eindrucksvolle stille Landschaft mit einer ganz eigenen Atmosphäre.

Nach dem Rundgang gings dann bei strahlendem Sonnenschein wieder in die Moorbahn. Auf der Busfahrt zurück fing es dann wieder an zu regnen. Als wir in Syke ankamen, waren alle erschöpft, aber zufrieden mit diesem ungewöhnlichen Ausflug.

Auf dem Rundweg Abschied vom Moor

Die WG zieht in die Westermark

In der neuen Wohnung In der neuen Wohnung

5.10.2010: Nach langen Renovierungsarbeiten und einem ziemlich aufregenden Umzug, bei dem einige Nerven blank lagen, schläft die "alte" Wohngemeinschaft aus dem Westflügel heute zum erstenmal in ihrer neuen Heimat in der Westermark.

8.10.2010: Inzwischen hat sich die Lage etwas entspannt. alle sind in der neuen Wohngemeinschaft angekommen und haben ihren Platz gefunden. Einige Provisorien müssen noch behoben werden, aber nun ist erstmal wieder Wochenende und Zeit, sich mit der neuen Situation vertraut zu machen.

Auf dem Markt in Nordwohlde

In gemütlicher Atmosphäre fand der diesjährige Basar in der Schule in Nordwohlde statt. Viele Besucher und ein guter Verkauf sorgten für zufriedene Gesichter bei Jessica, Brigitte und Lea.