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Ein Tagebuch unserer Umbaumaßnahmen
Erster Bauabschnitt
Turm
Zweiter Bausbschnitt
Dritter Bauabschnitt
Halle
Außenanlagen
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Erster Bauabschnitt

Nachdem es nun lange genug durch die Dächer geregnet hat und wir wegen der mangelhaften Isolierung Unmengen von Heizöl verbaucht haben, soll nun der Umbau des Hauses bald losgehen. Pläne sind ja schon lange gemacht, nun geht es an die konkreten Vorbereitungen.
Das ganze Bauvorhaben gliedert sich in drei Bauabschnitte und beginnt mit der Aufstockung des Gebäudeteils, in dem sich jetzt noch die Küche und der Essraum befinden. Daher werden Küche und Essraum sowie das Dienstzimmer zunächst in einen anderen Gebäudeteil verlegt.
 
10.06.2006 Rings um den Gebäudeteil A, der die ehemalige Küche und den Speiseraum beherbergte, haben wir zusammen mit den Bewohnern die Kellerwände bis auf die Sohle freigegraben. Die Firma Meyer aus Bahrenburg hat alles mit Eisen bewehrt und eingeschalt, so daß letzte Woche das Fundament gegossen werden konnte, auf dem dann die Aufstockung ruht.
 

   

25.07.2006 Das gesamte Dach von Gebäudeteil A wurde abgerissen und die tragenden Betonstreben des Schmetterlingsdaches abgeschnitten. Firma Meyer mauerte die Innenwände auf eine einheitliche Höhe auf, die Außenwände wurden mit einem Ringanker versehen.

   

 

10.08.2006 Aus einzelnen vorgefertigten Deckenelementen mit einer Spannweite von ca. 8 m bekam das Erdgeschoss eine neue Decke. Leider wurden die Fugen zwischen den Elementen nicht sofort abgedichtet, so daß in den nächsten Tagen jede Menge Regenwasser ins Haus eindrang. Zwar hatten wir das Parkett im Speiseraum mit Folie und Hartfaserplatten zu schützen versucht, dasWasser fand jedoch seinen Weg und wir mußten über 100 qm Parkett aufnehmen, das nun getrocknet und wiederverwendet werden soll.

   

 

25.08.2006 Firma Meyer mauert auf die neue Decke ein weiteres Stockwerk auf. Hier entstehen neue Zimmer, Bäder und Toiletten für die Bewohner, die jetzt noch im Gebäudeteil C wohnen.

   

 

 

12.09.2006 Heute kündigten uns die Architekten an, daß am 16.09 das Richtfest sei. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keinen Zimmermann auf dem Bau gesehen.


 

15.09.2006 Firma Suhr aus Blender hatte innerhalb von drei Tagen einen kompletten Dachstuhl aufgestellt, so daß wir kaum mit den Vorbereitungen für das Richtfest hinterherkamen.

   

 

15.09.2006 Um 16.00 Uhr war es dann soweit: Das Richtfest konnte beginnen. Nach drei Tagen dynamischer Arbeit der Firma Suhr und unseren intensiven Vorbereitungen nagelten die Zimmerleute traditionsgemäß die Richtkrone ans Dach und verkündeten den Richtspruch in schwindelnder Höhe auf schmalen Balken balancierend. Anschließend genossen etwa hundert Menschen das Fest in vollen Zügen. Nachbarn, Freunde, Verwandte und Bauleute teiten die Freude über das gelungene Richtfest mit den Bewohnern und Mitarbeitern.

       

 

29.09.2006 Inzwischen haben die Zimmerleute das Dach eingeschalt und eine Teerpappenschicht aufgebracht, die Dachdecker haben die Oberlichter ausgeschnitten und Schweißbahn aufgebracht sowie die Regenrinnen montiert. Wir bringen jetzt mit einigen Bewohnern Dämmung an zwischen den Sparren und das Ganze sieht nun schon etwas mehr nach einem Haus aus.

   

06.10.2006 Vor drei Tagen kamen die Fensterbauer von der Markusgemeinschaft in Hauteroda und brachten die fenster für den Bauteil A mit. In den nächsten Tagen haben sie schon einige Fenster eingebaut, so daß das Haus nun schon ein ganz neues "Gesicht" bekommt. Gleichzeitig isolieren wir zusammen mit den Bewohnern das neue Dach mit Glaswolle.

       

12.10.2006 Wir beginnen langsam mit dem Turmbau. Der Turm markiert den Eingangsbereich und wurde von dem in Ottersberg lebenden Künstler Karlheinz Flau entworfen. Die Planung und Statik spendeten uns die Architekten Sieber und Jenßen aus Bremen, die auch den gesamten Bau planen und betreuen. Die konkrete Ausführung übernimmt der Maurer Günter Schmidt von der Firma Meyer/Bahrenburg und wird dabei von unseren Bewohnern und Mitarbeitern unterstützt. Günter hatte schon einige schlaflose Nächte; denn an dem Turm sind sowohl die Wände als auch die Tür- und Fensterstürze schräg

       

Hier sehen wir den Künstler, den Maurer und den Architekten bei der Überlegung, wie ein 2m breites Fenster in einen runden Turm hineinpasst.

   

03.11.2006 Der Innenausbau wird ziemlich forciert, die gesamte Dachisolierung mit Glas- und Steinwolle ist fertig, eine Folie als Dampfbremse ist eingebaut und verklebt, Sparschalung ist untergeschraubt und nun ist auch schon etwa ein Drittel der Decke mit Gipsfaserplatten verkleidet. Bei allen Arbeiten haben die Bewohner der Baugruppe kräftig mitgeholfen.

   

14.11.2006 Seit Freitag ist eine Putzkolonne auf der baustelle, die in einem ziemlichen Tempo die Wände verputzt. Insgesamt werden die gesamten Wände in diesem Bauabschnitt in weniger als einer Woche verputzt sein. Dadurch bekommen die Räume auch gleich einen ganz anderen Charakter, alles wirkt gleich etwas "wohnlicher".

   

15.11.2006 Der Turm hat jetzt seine endgültige Höhe erreicht. Jeder Stein des Turms mußte mindestens an zwei Seiten geschnitten werden, um die Rundung hinzubekommen, außerdem sind die Wände ja auch noch geneigt, was eine zusätzliche Herausforderung dargestellt hat. Morgen wird nun die letzte Schicht U-Schalen aufgemauert und der obere Ringanker gegossen, bevor für den Winter ein provisorisches Dach eingerichtet wird.

       

11.12.2006 Der Turm hat jetzt ein provisorisches Dach bekommen und wurde für den Winter von außen mit Folie gegen Regen geschützt. Im Bauabschnitt A sind die Wände verputzt, der Estrich gelegt und jetzt arbeiten dort Installateure, Elektriker und Fliesenleger. Wir selbst arbeiten intensiv am Trockenbau, im Obergeschoß sind die Wände gestellt und müssen jetzt gespachtelt und geschliffen werden. Von außen wurde das Erdgeschoß schon isoliert und geputzt und läßt in seiner leuchtend orangen Farbe schon eine Ahnung dessen aufkommen, was einmal sein wird.

       

24.12.2006 Im Obergeschoss sind jetzt die Heizkörper angeschlossen und wir können uns einigermaßen temperiert dem Trockenbau widmen. Einige Zimmer sind nun gespachtelt, zwei sind mit Acryl abgespritzt und werden nun gestrichen. Im Erdgeschoss haben wir in der Wohngemeinschaft auch schon die Decken abgehängt. Leider können wir hier noch nicht heizen, da überraschenderweise einige alte Eisenleitungen marode sind und ausgetauscht werden müssen.

   

 

Februar 2007: Inzwischen ist der Trockenbau weitgehend fertig und die Malerarbeiten beginnen. Unter Beteiligung der "Baugruppe" beginnen wir mit den Malerarbeiten. In Zusammenarbeit mit dem Ottersberger Künstler Karl Heinz Flau entstand ein Farbkreis aus 12 Farben, aus denen sich jeder Bewohner seine Zimmerfarbe aussuchen konnte

       

Nach den Malern kamen dann die Fußbodenleger, die Türen wurden eingebaut, Lampen installiertund dann mußten wir natürlich noch alles gründlich saubermachen

       

12.3.2007 In dieser Woche begann der Umzug der Bewohner in ihre neuen Zimmer.Alle waren ziemlich aufgeregt, aber mitvereinten Kräften gelang es uns, den Umzug von 21 Bewohnern bis Ende der Woche zu bewältigen. Dabei zogen auch schon 5 Bewohner in die neu eingerichtete Wohngemeinschaft und wohnen jetzt in einer selbständigeren und weiterführenden Wohnform.


 

November 2007: Nun ist endlich auch der neue Saal mit einer kleinen Bühne fertiggestellt und wurde am 29.11. mit dem Luciasingen eingeweiht. Im Alltagsleben dient uns dieser Raum als Speisesaal. Daher ist auch die Küche im Dezember umgezogen, so daß wir jetzt hier wieder kochen können und der dritte Bauabschnitt weigehend leergeräumt ist. Dort arbeiten wir jetzt verstärkt an der Dämmung.

       
 

Februar 2008: Zum Schluss wird noch der Kellerboden gedämmt. Wir beginnen im ersten Bauabschnitt. Über eine 5 cm Dämmung kommen Zementestrichplatten, auf denen dann Fliesen verlegt werden.

       
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Unser Turm

 

Schon im Zusammenhang mit dem ersten Bauabschnitt mußten wir an die Gestaltung des Eingangsbereiches denken. Der Ottersberger Künstler Karl Heinz Flau hatte einen Turm entworfen, dessen Dachgestaltung den Namen "Westflügel" ausdrücken sollte. Der eigentliche Turm war im Dezember 2006 fertig geworden, nun mußte eine Lösung für die plastische Ausgestaltung der Dachform gefunden werden. Eine Firma hatte bereits eine Planung gemacht, konnte sie aber dann doch nicht umsetzen. Schließlich wagte sich eine Arbeitsgemeinschaft von Betonbaumeister Achim Gugel und dem Steinmetz und Bildhauer Ullrich Grützner an die Herausforderung.
Zunächst sollte der Turm eine Betonkuppel erhalten. Über dieser sollte dann aus Styropor eine Form errichtet werden. Diese wiederrum sollte mit Spritzbeton ihre endgültige Form erhalten.
Um überhaupt am Turm arbeiten zu können, wurde dieser außen und innen eingerüstet.

       

Mai: Das innere Gerüst sollte sehr stabil werden, da es das Gewicht der ganzen Betonkuppel aufnehmen muß, solange der beton noch nicht abgebunden hat. Dieses Gerüst haben wir in zwei Ebenen mit jeweils etwa 50 Baumstämmen errichtet.

   

Juni: Nun sollte auf dem vorhandenen Ringanker ein zweiter gegossen werden, der schon die Form des späteren Daches aufnehmen sollte.

       

Juli: In Eigenleistung haben wir darauf ein Spantengerüst gebaut, das als verlorene Schalung für die Kuppel dient. die Spanten wurden dann mit einigen Lagen Sperrholz beplankt und mit einer Folie bezogen.

       

Von Innen haben wir alles gut abgestützt, damit das Gewicht des nassen Betons (ca. 13 t) gut abgefangen werden konnte

       

Diese Kuppel wurde dann auch noch von außen eingeschalt und mit Eisen bewehrt, dann wurde Beton gegossen und die Kuppel ausgeformt.

       
       

August: Nun kam die Stunde von Ullrich Grützner und seinem Team. Er mußte die Form des kleinen Gipsmodells auf die wirkliche Größe übertragen. Mit großen und kleineren Styroporblöcken wurde erst einmal die ganz grobe Form gestaltet. dann wurden diese Blöcke in ihre endgültige Form geschnitten. Diese Form wurde wieder mit Eisen bewehrt

   

Diese Form hat dann Herr Gugel mit seinem Team in mehreren Lagen mit Spritzbeton versehen, wie er in der Schweiz im Tunnelbau verwendet wird. Die letzte Lage wurde dannn von Hand geglättet und in ihre endgültige Form gebracht.

       
       

Die Marcusgemeinschaft lieferte wieder Fenster und Türen nach Entwürfen von Karlheinz Flau. Der gesamte Turm wurde von der Firma Gugel noch mit einem Betonputz überzogen, um ihn unempfindlicher gegen Witterung und Algenbewuchs zu machen.
Endlich konnten wir den oberen Teil des Gerüstes abnehmen und den fertigen Kopf bewundern. Leider wird der untere Teil des Gerüstes noch eine Weile stehenbleiben, weil wir die Fenster noch einmal nachstreichen müssen.

       

Inzwischen ist das Äußere unseres Turms fertiggestellt.

   

Endlich wurde der Turm auch von innen verputzt, eine Arbeit, die Axel Nachtigall mit seiner gelassenen Art bestens erledigt hat.

   

Dezember 2008: Rechtzeitig zum Luciasingen haben wir in Eigenleistung den Turm von innen gestrichen und die Beleuchtung entworfen, konstruiert und angebaut.

   

Januar 2009: Nachdem wir nun hoffentlich zum letzten Mal ein stabiles Gerüst in den Turm gebaut hatten, konnte Herr Flau endlich in einer mehrtägigen Arbeit den Turmspruch anbringen, der uns von nun in unserem Eingangsbereich empfangen wird.

   
Leben in der Liebe
zum Handeln
und leben lassen
im Verständnis
des fremden Wollens
ist die
Grundmaxime
der freien Menschen.
 
   

Damit ist der Turmbau wohl nach knapp zweieinhalb Jahren Bauzeit abgeschlossen.

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Zweiter Bauabschnitt

 

Parallel zum Turmbau haben wir am zweiten Bauabschnitt weitergearbeitet.
Ein großer Teil der Zimmer konnte einfach renoviert, anderes mußte völlig umgestaltet werden. Für den Bewohneraufenthaltsraum, das Leitungsbüro und das Dienstzimmer haben wir Zwischenwände weggerissen und aus jeweils zwei Zimmern ein größeres gemacht.

   

Die langen dunklen Flure wurden mit einem hellen Putz überzogen, durch Glaselemente zwischen Büros und Flur dringt hier nun auch Tageslicht ein.

   

Ins Leitungsbüro kam ein schöner Lehmputz. Das war mal wieder eine Arbeit für Günter Schmidt.

   

Von außen wurde weiter kräftig gedämmt, der Heizölverbrauch sollte nun endlich drastisch gesenkt werden.

   

Schließlich bekamen wir noch neue Fußböden und nachdem wir alle Zimmer gestrichen haben, sind wir nun fast bereit für den Umzug.

       

September: Die Außenfassade wurde gedämmt, der untere Teil wurde im Wärmeverbundsystem gedämmt, oben hat Sebastian mit Thomas eine Holzverkleidung über der Dämmung installiert

 
   
 

Im Oktober 2007 konnten wir dann mit dem Leitungsbüro und dem Dienstzimmer in die neuen Räume im zweiten Bauabschnitt ziehen.

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Dritter Bauabschnitt

September 2007: Im dritten Bauabschnitt haben wir die Bodenplatte für den zukünftiogen Werkhof gegossen. Dafür hat unser "Bautrupp" zunächst die Bodenplatten aufgenommen und dann das entsprechende Erdreich ausgehoben.

 
   
 

Inzwischen begannen wir mit der Abdeckung des Daches. Auch dieser Bereich wird gedämmt und erneuert. 

   
 

Oktober 2007: Ein entscheidender Moment ist mit dem Abriss des Kaminzimmers gekommen, dem einzigen Raum im Haus, in dem noch geraucht werden durfte. Diese Aktion wurde von allen Bewohners sehr interessiert beobachtet und war für einige eine willkommene Gelegenheit, sich einmal wieder richtig auszutoben.

 
       
       
 

Von Firma Suhr wurde das Dach im dritten Bauabschnitt in gewohnt zügiger Weise gedämmt und neu gedeckt. Im Vordergrund links sieht man noch die Bodenplatte des alten Kaminzimmers.

   
 

Dezember 2007: Im Bereich des ehemaligen Leitungsbüros entsteht nun der künftige Laden. Das zugehörige Vordach wird hier von Fima Suhr errichtet.

   
 

Im Bereich der ehemaligen Bewohnerzimmer wird hier die Trennwand aus dem Flur eingerissen. Dadurch entsteht hier ein etwas großzügiger Raum im Flur, der zunächst dazu benutzt wird, hier bei kaltem Winterwetter die Fassadenbretter zu streichen.

   
 

Auch im dritten Bauabschnitt müssen die Kellerfussböden gedämmt werden. Hier in den zukünftigen Werkstattbereichen werden die Böden aber nicht gefliest, sondern mit OSB Plattten belegt. Hier ist der ehemalige Nassraum der papierwerkstatt zu sehen.

       

Winter 2008/2009: Unsere Arbeiten konzentrierten sich hauptsächlich auf den künftigen Seminarbereich. Im Wohnbereich wurden die Flurwände verputzt und gestrichen sowie der gesamte Bereich neu gefliest. Eine zusätzliche Brandschutztür musste eingebaut werden und sämtliche Zimmertüren wurden samt Zargen überarbeitet, geschliffen und gestrichen.
 
Im 130 qm großen Seminarraum mussten wir das vorhandene Parkett komplett überarbeiten: Schleifen, spachteln, ölen. Die Wände aus Lochziegeln haben wir noch einmal mit Fermacell verkleidet und den ganzen Raum im Sinne des Farbkonzeptes von Herrn Flau gestaltet und gestrichen.
 
Parallel dazu wurden die neuen Räume der Papierwerkstatt nach und nach fertiggestellt und im Januar konnte dann der Umzug beginnnen. Inzwischen haben wir alles weitestgehend eingerichtet und können jetzt hier in großzügigen und hellen Räumen arbeiten.

       

       
 
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Die Halle

Januar 2008: Aus statischen Gründen war unser ursprünglicher Plan, die Tischlerei im Erdgeschoss des ersten Bauabschnitts einzurichten, leider nicht mehr zu verirklichen. So entsclossen wir uns, die Tischlerei in einer eigenen Halle unterzubringen. Dadurch, daß im Gegenzug Umbaumaßnahmen im dritten Bauabschnitt vermieden werden konnnten, bleiben die Kosten weitgehend neutral und damit innerhalb des Budgets.

       
 

Anfang Februar konnte das Fundament und die Platte fertiggestellt werden. Im weiteren Verlauf des Februar wurde dann die Halle von der Firma Suhr in kürzrster Zeit fertiggestellt und schon am 29.02.2008 konnten wir das Richtfest feiern.

       
       

Im August 2008 hat Sebastian mit einigen Helfern auch die Fassade der Halle in Angriff genommen. Wenn es draußen kälter wird, soll dann der Innenausbau vorgenommen werden.

       
 
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Die Außenanlagen

 

Im Sommer begannen wir, uns mit den Außenanlagen zu beschäftigen. Zu viel Sand und Dreck trugen wir von draußen ins Haus, so daß wir immer sehr viel putzen mussten und schon die ersten neuen Fussböden beschädigt wurden. Ausserdem endeten alle Regenwasserfallrohre noch direkt am Haus, was die Situation noch verschlimmerte. Vor den Pflasterarbeiten mussten wir also erst einmal mit großem Aufwand eine Regenwasserentwässerung herstellen.

       

Von Juni bis September 2008 haben wir dann viel mit Unterstützung durch die Firma Gräpel Landschaftsbau an den Außenanlagen gearbeitet. Wir haben hunderte von Quadratmetern gepflastert, einige Treppen aus Naturstein gebaut und viele Kubikmeter Sand, Schotter und Split bewegt. Wir waren manchmal sehr kaputt, aber wir haben auch viel Neues gelernt und hatten Spass daran, zu sehen, wie das Ganze Gestalt annimmt.

       
       

Ende August konnten wir dann auch mit der Bepflanzung beginnen. Manfred Grawert hatte uns ein Konzept für die Außengestaltung vorgelegt, in dem auch ein Vorschlag zur Bepflanzung enthalten war. Von der Baumschule Wolters bekamen wir alle Pflanzen komplett geliefert und machten uns dann zusammen mit den Bewohnern ans Werk. Das Ergebnis war dann auch wirklich überzeugend und wir sind jetzt sehr stolz auf unseren schönen Eingangsbereich.

       
 
   

Als letzte Pflasterarbeit haben wir Ende September/Anfang Oktober den großen Parkplatz hinter dem Haus gepflastert. In einer großen Aktion haben wir gemeinsam an einem Tag über 400 qm Betonpflastersteine verlegt. In der folgenden Woche haben wir dann noch die fehlenden Steine hineingeschnitten, eingeschlämmt und abgerüttelt und nun steht der neue Parkplatz zur Benutzung bereit.

       
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