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Eine unserer Sauen mit ihren Ferkeln

Die letzte unserer Sauen hat geferkelt

Am Sonntag, den 10.06 haben die letzten beiden Sauen ihre Ferkel bekommen, mit jeweils 14 bzw. 12 Ferkeln haben wir jetzt erstmal wieder ordentlich Nachwuchs.

Schwedenfahrt 2012

"Wie hast du die erste Nacht in Schweden geschlafen?
-lass mich mal Überlegen -- lange Pause-- höchst emotional
Wie geht das? hattest du dabei die Augen zu?
Ja, manchmal auch die Augen zu."


Die erste Rast

16.06. Wir sind um 0545 mit 35 Personen in einem Konvoi aus 5 Kleinbussen zu unserem traditionellen Urlaub in Schweden aufgebrochen. Es gab niemanden, den wir in den Bus tragen mussten, alle saßen relativ munter und abreisebereit auf ihren Plätzen im Bus und freuten sich auf den Urlaub.
Alle bis auf jenen Bewohner, der schon Tags zuvor nicht beim Probesitzen dabei war, weil er noch andere wichtige Dinge zu tun hatte. Nun musste er auf einem Platz sitzen, den er nicht wirklich gewollt hatte, was die Fahrt erheblich schwieriger gestaltete. Dazu kam noch der schlechte Wechselkurs der Krone, die seine Einkaufspläne mit dem ohnehin schmalen Budget noch einmal unerwartet einschränkte. Auf der Überfahrt gab es daher lautes und ausdauerndes Geheule, das schließlich durch eine Bedarfsmedikation beendet werden konnte. Die anschließende Busfahrt verlief mit Selbstgesprächen Über den Umrechnungskurs und die Einkaufspläne.

Auf der Fähre

Das Wetter in Schweden begrüßte uns von seine besten Seite. Um 2115 erreichen wir unsere Hütten und nun zahlt sich unsere jahrelange Routine aus: Alle helfen mit, die Vorräte und die Taschen zu verteilen und zu verstauen, beziehen ihre Betten und richten ihre Hütten ein. Besonderer Bonus: die Hütten an der Seeseite haben neue Betten!
Nach der abschließenden Dokumentation und einer kleinen Teerunde fallen die Betreuer dann auch ins Bett.

17.06Die Nacht scheint ruhig gewesen zu sein. Herr M. hat, wie schon auf dem Schiff, die Toilettenspülung für sich entdeckt und hat sie in der Nacht alle 20 min. betätigt. Da er auch noch gerne Türen öffnet und schließt, kann man sich vorstellen, wie seine Mitbewoher die Nacht verbracht haben. Herr B. hatte seinen Sitzplatz im Bus auch noch nicht verwunden und hatte eine kurze Nacht.
Morgens haben wir erstmal mit dem Bus Brötchen geholt, weil wir auch noch ein paar andere Dinge brauchten.Zum Glück hatten wir die Brötchen schon vorbestellt, sonst hätten wir heute keine bekommen. Das Frühstück war dann ausgedehnt und ruhig. Danach wurde natürlich jede Menge Taschengeld in Schwedenkronen ausgezahlt und Dieter und ich holten schon mal ein Kanu.

In der Eisengießerei In der mechanischen Werkstatt

Am Nachmittag fuhren wir alle zusammen nach Ebbemåla und besichtigten eine alte Eisengießerei mit Schmiede und mechanischer Werkstatt aus dem 19. Jahrhundert. Alle Maschinen wurden über Transmissionsriemen angetrieben und die meisten Bewohner fanden es ganz interessant.

18.06
"Wie hast du heute nacht gechlafen?
- warte mal- lange Pause, dann: wie ein Ferkel.
Wie schläft ein Ferkel?
- ich bin mehrere Male aufgewacht, aber nur einmal wieder eingeschlafen....-"

Montag, der 18.06.2012

Heute, bei strahlender Sonne, war der große Abenteuertag: Wir machen eine Fotosafari

Ankunft bei der Schnitzeljagd Rast bei Halbzeit

Wir haben 110 Fotos auf einem 12km langen landschaftlich sehr sehr reizvollen Rundkurs aufgenommen. Nun gilt es, die Fotos in der Natur wiederzuerkennen. Jedes erkannte Foto bringt Punkte=Kronen. Wer fährt mit zu diesem Kurs? Zunächst fast alle, aber dann bekommen einige doch noch kalte Füsse, 12km über Stock und Stein!!! -aber das Geld-die Anstrengung-die Zweifel, habe ich die Konzentration, kann ich mir die Bilder merken, bin ich schnell genug oder verliere ich wie immer? Einige unserer Bewohner sind sowieso nicht 12km fußmarschkompatibel. Die bleiben dann im Camp gemeinsam mit Tanja W. und Frithjof. 25 Bewohner stellen sich der Aufgabe, um Punkte bzw. Geld zu erringen.
Wir fahren mit 4 Bussen Richtung Pukaberg, ca 70km durch malerisch einsame, verträumte idyllische Landschaft mit vielen Seen, einsamen Häfen, bunten Blumen am Wegesrändern und einem Dachs, der langsam über die Straße trottet. Uns beeindruckt jedoch auch noch etwas ganz anderes: überall sehen wir extrem gewagte Reifenabdrücke auf den Straßen, als hätte die gesamte Formel 1 hier ihr Training absolviert. Alle sind hoch beeindruckt, etwa so: Die spinnen hier aber reichlich. Mit echter Hochachtung in der Stimme. Als wir in Pukaberg, unserem Start und Ziel, ankommen, haben alle die Fahrt dorthin genossen, sie sind entspannt und bereit. Dann werden die Fotos verteilt und die Jagd geht los. Rücksichtslos hoffen schnell einige auf Sieg und schnelles Geld. Die Langsamen kapitulieren gewohnt schnell, also müssen wir die Spielregeln modifizieren, damit alle eine Chance auf Punkte erhalten.
Eines wird mir aber sehr schnell klar und es gefällt mir ausgezeichnet: Alle gehen mit offenen Augen durch die Landschaft. Sie nehmen wahr. Ich bin beeindruckt, so einfach kann das gehen. Herr B., gestern noch am Boden langkriechend, wittert die Chance, aus seinem Seelentief heraus zu kommen. Er rennt immer vorweg, kann sich kaum halten, ist sehr erregt und zwanghat bei der Sache. Bald sammelt er die ersten Punkte und lässt sich von seinem Erfolg weiter voranpeitschen. Am Ziel ist er der Teilnehmer mit den meisten Punkten. Der Urlaub ist der schönste, den er je hatte... Höchstes Glück.
Aber auch die anderen Teilnehmer lauern auf Punkte. Ich lerne bei etlichen unserer Bewohner für mich neue Seiten kennen. Sie sind aktiv, zielgerichtet, auch rücksichtslos, gierig, aufmerksam, teilweise schrill, manchmal sehr effektiv. Ich bin sehr begeistert und manchmal auch abgestoßen, aber sehr am Staunen.
Bei Halbzeit modifizieren wir die Regeln erneut. Er gibt nun die "Schnellen" und die "Langsamen", die Punkte werden zwischen den ersten der beiden Gruppen aufgeteilt. Es soll auch Prämien für soziale Komponenten geben. Alle sind schnell einverstanden. Nun ist es einfacher für alle. Jeder bekommt Punkte. Wem nichts auffällt, der bekommt Hilfe von den Aufmerksameren und so hat jeder am Ziel Mehreres mitgebracht:
1. volle Punktzettel
2. Sonnenbrand
3. für morgen garantiert mächtigen Muskelkater
4. ganz kräftigen Appetit
5. das sichere Gefühl, einen absolut schönen Tag verbracht zu haben

Morgen früh werden die Siegprämien ausgezahlt, dann wird ein Shuttleservice nach Karlshamn von uns eingerichtet und alle wollen ihr Geld verprassen. Nachmittags soll Kanufahren und verschiedene Outdooraktivitäten in der Nähe des Camps angeboten werden. Bloß nicht so weit laufen.... aber heute nacht wird erst mal ganz ganz viel geschlafen.....

19.06.

Beim Einkaufen Der Brunnen, unser Treffpunkt

-wie hast du letzte Nacht geschlafen?
-warte mal, kurze Pause- wie eine Hausgans-
Wie schläft eine Hausgans?
Eine Hausgans schläft wie ein normales scheues Säugewesen-

Am nächsten Morgen kommen wir schwer in Gang, langsames träges aber sehr leckeres Frühstück. Danach werden die Punkte und die gewonnenen Preisgelder verkündet. Wir hatten uns vorgenommen, 2000 Kronen als Preise auszuspielen und so waren die Punkte auf den Fotos angelegt. Aber etliche unserer Bewohner haben außerordentliche Ressourcen und so tauchen wesentlich mehr Punkte auf als wir ursprünglich vorhatten. Jedenfalls gibt es nur ungewöhnlich zufriedene Gesichter bei der Preisverteilung. Danach ist sehr schnell klar, was heute anliegt: Geld verprassen.
Wir fahren alle nach Karlshamn, nach 2 Stunden Geld ausgeben ist immer noch etwas über und so errichten wir einen Shuttleservice, um den Nachmittag über nach und nach alle wieder im Camp zu sehen. Die meisten sind schwer bepackt und der Meinung, äußerst günstige Schnäppchen ergattert zu haben, lange schwarze Mäntel, tolle Teetassen, rutschfeste Babysocken, Filmjölk, schwedische godis, riesige Knäckebroträder, einen pechschwarzen Radiorecorder und viele wichtige Gegenstände mehr.
Abends grillen wir, Frithjof ist heute 33 geworden und wir feiern seinen Geburtstag mit Grillen, alkoholfreiem Bier, abenteuerlich und beschwerlich gekauft, mit grünem Marzipan ummantelter typischer schwedischer Torte, für Kenner: natürlich von Anni... Spät abends sind alle satt und fallen ins Bett. Nur ein Haus macht wieder mal durch, der eine betätigt die Nacht durch Klospülung und Türklinken, der andere hat sein Gehirn nachts direkt in Kontakt mit Sprachzentrum und Zunge kurzgeschlossen und kann den Lautstärkeregler nicht finden, um etwas abzudämpfen, die restlichen wälzen sich ob des doppelten Lärmes am Rande einer Nervenkrise in ihren Betten herum, um halb vier ist für alle dort die Nacht endgültig zu Ende, es gibt viel Kaffee und noch mehr echt schlechte Laune.


Abends beim Grillen

20.06.
Wie hast du letzte Nacht geschlafen?
Blitzschnelle Antwort: wie ein Maulwurf
Ich bin nachts aufgewacht und es war alles dunkel, ich konnte nichts sehen.

Heute war bestes Wetter und wir brachen auf zu unserer traditionellen Schärenfahrt. Zusammen holten wir die Brötchen beim Konsum ab und fuhren dann zum Hafen. tatsächlich waren auch schon einige Leute da, die auch in die Schären wollten. Es war aber Platz genug für alle, die Hauptsaison hatte noch nicht begonnen. Es war recht windstill und das Wasser war ruhig. Viele gingen sofort unter Deck und tranken erstmal einen Kaffee, andere saßen oben in der Sonne und holten sich einen schönen Sonnenbrand. Auf Tjärö angekommen, zogen wir mit unserem Proviant an eine schöne Stelle, an der wir die Brötchen schmieren konnten und legten erstmal los. Schon nach kurzer Zeit wurde es stiller und alle waren mit einem späten Frühstück versorgt.
Danach gingen wir alle gemeinsam auf den kleinen Rundweg,den alle bewältigen konnten. Ein Teil von uns machte anschließend noch eine größere Wanderung durch zum Teil etwas wilderes aber sehr reizvolles Gelände bevor wir gemeinsam wieder zum Anleger des Schärenbootes gingen. Da noch etwas Zeit war, kletterten ein paar Verwegene noch auf die hohen Felsen. Auf der Rückfahrt waren auch alle ziemlich müde und erschöpft. Nach einem Abendessen am Lagerfeuer und einem Abendspaziergang ging der Tag dann zuende.

Rast auf der Schäre Auf der Schäre

21.06.


Wie hast du heute nacht geschlafen?
Wie ein Hochzeitstyp in hellem Heiratssakko-
Wie schläft ein Hochzeitstyp im hellen Heiratssakko?
Wie ein einsamer Wolf.

Dieter beim Relaxen Dieter und Johannes fahren Kanu

Heute, am vorletzten Tag, wollen alle noch viel machen, aber jeder etwas anderes. Also: Motto des Tages: Wir sind flexibel aber wie geht das?

Leider nicht so gut und flüssig wie vorgenommen. Die fleissigen Konsumierer auf der einen Seite, in Koalition mit den Aktivitäts- und Bewegungsvermeidern und auf der anderen Seite die Bewohner, die sich eh schon gerne bewegen wollen in Koalition mit denen, die in dieser Woche Zutrauen zu ihren körperlichen Fähigkeiten und in ihre Ausdauer bekommen haben.
Eine Gruppe fährt in den Elchpark, Elche und andere Tiere abschauen und Elchburger selbst grillen und verspeisen. Eine Gruppe möchte in das Spassbad. Aber das gehört zu einem Hotel und steht uns nicht zur Verfügung.
3 Kanus sollen möglichst vielen Bewohnern Erfahrngen auf dem See vermitteln. Die neuen Schwedenurlauber haben ganz ganz viele Bedenken und Ängste, die wirklich erst durch die tatächliche Kanuerfahrung widerlegt werden. Es wird für alle Kanuten ein herrlicher Tag, meist allerdings begleitet von kräftigen Sonnenbränden.
Dramatisch ist es, als 2 Personen ohne Absprache ins Wasser gehen und versuchen, zur anderen Seeseite zu schwimmen. Die Strecke ist weiter als gedacht und der Seitenwind unerwartet stark und die Strömung gibt es auch noch und warum wird das Wasser immer kälter? Ein Kanu will helfen, ist bei dem Wind nicht so einfach. Meine Schwimmer gelangen irgendwie wieder zurück ans Ufer, mir ist richtig übel, soviel Leichtsinn und Unwissenheit, wir haben Glück gehabt. Eine der Schwimmerinnen versucht es mit Empörung: Was willst Du, ich habe doch Seepferdchen... das dachte ich mir.
Mit 9 Teilnehmern startete um 15 Uhr eine Wandergruppe zur Umrundung des Lilla Kroksjön. Erst waren wir 13, aber 4 waren mal eben weg, als wir los wollten. Also 9. Alle legten ein ziemliches Tempo vor,wir brauchten nur kurze Pausen, war auch besser so, wegen der Mücken. Es ging auf und ab, meist durch schattige lichte Wälder mit weichem Boden, durchzogen von uralt wirkenden Baumwurzeln, immer entlang des Kroksjönufers.
Die Sonne schien, es war herrlich windig, alles bestens. Nach 3,5 Stunden erreichten wir wieder das Camp, für diese Strecke haben wir auch schon mal 5 Stunden benötigt. Abends grillten wir wieder alle gemeinsam am offenen Feuer, es gab auch den ersten Fisch, den Frau K. gefangen hatte, eine große Brasse mit sehr vielen Gräten. Da hat es noch Luft nach oben bei dem Fangergebnis. Sie versucht es heute abend noch mal, geplant ist ein großer Hecht. Die Angler haben schon angefüttert, sicher warten die Fische nun schon auf die Angelhaken...
Herr B. ist heute morgen schon alleine mit dem Fahrrad nach Karlshamn gefahren, den Rest seines Siegpreises im Secondhandladen auszugeben. Die Verkäufer dort sind heute abend bestimmt redlich erschöpft. Könnte so hinhauen, sagte Herr B., als er dieses las. Er ist hoch zufrieden mit diesem Urlaub. Alles war super, sagt er, aber morgen müssen wir sehr viel sauber machen--Recht hat er.


Abends wieder Lagerfeuer und Grillen

Kathrin und Renate  kümmern sich um das Feuer Beim Grillen

22.06.

Wie hast du heute nacht geschlafen?
Wie ein ganz normaler Büffelmensch im alten Ägypten
wie schläft ein ganz normaler Büffelmensch im alten Ägypten?
er schläft sehr tief und sehr untauglich wie bei mehreren
Gewässerarten und dabei gönnt er sich ab und zu ein kleines bißchen Ruhe


Heute ist schon unser letzter Urlaubstag in Långasjönäs. Viele bedauern, morgen abreisen zu müssen, eine Woche länger wäre Klasse. Aber unsere Bedingungen haben sich in den letzten 2 Tagen drastisch geändert. Langsam aber stetig hat sich der Campingplatz gefüllt, nun ist er ganz voll mit sehr vielen Familien mit ganz vielen Kindern.
Alle sind gut gelaunt, sie wollen im großen Familienkreise Midsommar feiern. Im großen Kreis sitzen sie draußen an lecker gedeckten Tischen, feiern ist angesagt.. Erstaunlicherweise kämpfen sich unsere Bewohner gut und tapfer durch diese ganz fremde Lebendigkeit.
Die Frauen und Kinder tragen dicke wunderschön mit Blumen verzierte Kränze auf dem Kopf, es wirkt sehr besonders.
Wir bleiben bei unserem Tagesablauf. Hern. B. ist es mir unerklärlich gelungen, nochmal 30 Kronen zu ergattern. Er muss also noch einmal los nach Karlhamn zum Einkaufen. Mit totalem Einsatz gelingt es ihm, dort noch einmal einen Rabatt herauszuholen. Er soll laut Zeugenaussagen mit lautem Weinen gedroht haben. Heute abend wird er rituell einige Stunden seine Glatze rasieren und damit einen sehr gelungenen Urlaub abrunden.
Die meisten anderen Bewohner folgen auch ein letztes Mal in Schweden dem Lockruf des Konsums, das letzte schwedische Geld muss weg.


Dann folgt weniger Angenehmes:
Wir räumen zusammen, nur noch das Nötigste bleibt in den Hütten, die Autos werden schon beladen. Es bleibt unklar, ob wir wirklich leichter zurück fahren als wir gekommen sind, obwohl wir kistenweise Lebensmittel mitgebracht hatten. In jedem Fall reisen etliche Kaffeemaschinen mit zurück nach Deutschland. Die sind hier zwar teurer, aber was solls. Auch Souvenirs und typische schwedische Lebensmittel- bunte Kuchen, Knäcke, Godis, Lax, Müsli und Fjällfil -befinden sich mengenweise im Gepäck. Alle werden nun langsam aufgeregt. Ich wollte doch noch mitwandern, ich wollte noch einkaufen, ich wollte unbedingt noch Kanu fahren usw.
Das Säubern der Hütten gestaltet sich schwierig, wenn man noch darin lebt. Aber Fenster putzen geht schon gut und die Schränke und Schubladen können auch schon gereinigt werden. Die Endkontrolle findet morgen früh ab 8.30 Uhr statt und Anders, der neue Chef, kommt selbst und soll sehr streng kontrollieren. Abends sind wir kaputt, aber guten Mutes, dass wir morgen gut loskommen. Heute abend wollen wir noch ein Europameisterschaftsspiel der deutschen Fussballer im schwedischen TV anschauen. Die Chips liegen schon bereit. Spielbeginn 20.45 Uhr. Morgen früh Aufstehen 7.00 Uhr. Es wird ein langer Tag werden, wir werden frühestens um 2.00 Uhr zu Hause ankommen. Urlaub kann ganz schön anstrengend sein.

28.06.
Nun sind wir schon einige Tage wieder zu Hause. Trotz der strengen Kontrolle kamen wir nach einem gemeinsamen Foto recht früh los. So hatten wir noch Zeit, bei gutem Wetter auf der Rückfahrt einen Abstecher nach "Ales stenar" bei Kåseberga, der größten Schiffssetzung Skandinaviens. Ein strammer Fußmarsch verschaffte uns noch einmal Bewegung und bei dem sonnigen Wetter hatten wir einen schönen Blick von der Steilküste.

Bei Ales stenar Bei Ales stenar

Danach mussten wir etwas zügiger machen, um die Fähre noch zu erreichen. Aber letztlich hat alles gut geklappt und kurz nachdem wir in Trelleborg waren, legte die Fähre ab --mit uns.
Während der Überfahrt mieteten wir zwei Kabinen, so daß die Fahrer in zwei Schichten einige Zeit schlafen konnten. Bei McDonalds in Reinfeld ab es dann noch eine größere Pause, dann gings non stop nach Hause. Dann noch gemeinsam die Busse ausladen und dann schnell ins Bett

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